Marktladen Rieselfeld Freiburg
Bioprodukte direkt im Stadtteilzentrum

Ressourcenmanagment

Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Endlichkeit von Rohstoffen und wie wir in unserem Betrieb möglichst viele Rohstoffe wiederverwerten, den Verbrauch reduzieren oder sogar ganz vermeiden.


Energie

Im Vergleich zu anderen BioMarkten sind unsere Kosten für Ökostrom aktuell 60 % niedriger. 

Von Anfang an nutzen wir nur geschlossene Kühlschränke. Ebenso nutzen wir den natürlichen Lichteinfall ins Geschäft. Unsere Beleuchtung ist komplett auf LED umgestellt. Die Klima- und Belüftungsanlage läuft nur dann, wenn wir sie tatsächlich benötigen. Heizen müssen wir in der Regel nicht. Alle Lieferungen von Landwirten oder Großhändler finden gebündelt statt. Unsere MitarbeiterInnen werden angehalten mit dem Rad oder dem ÖPNV zur Arbeit zu kommen. Statt einem eigenem Auto nutzen wir die Freiburger CarSharing Organisationen.

   

Abfälle

Jahr für Jahr wird unsere Restmüllmenge weniger. Dieses Ziel verfolgen wir schon von Anfang an:

Durch angepasste "Just in time" Warenbestellungen vermeiden wir den sonst üblichen Ausschuss. Wir versuchen jeden Tag unser Brot, Obst und Gemüse auch zu verkaufen. Nicht mehr verkaufsfähiges Gemüse wird an die Waldorfschulküche abgegeben. Regelmäßig holen Kinder für ihre Haustiere die Restabfälle ab. Die restlichen  Schnittabfälle lassen wir bei der Gärtnerei Piluweri kompostieren. In die braune Tonne kommt nur noch zermatschtes & verschimmeltes sowie Zitrusfrüchte. 


Papier und Plastik

Zur Warenanlieferung nutzen wir umfangreiche Pfandsysteme. Bei der Verwendung von Papier und Plastik gilt 100% Recyclingfähigkeit und die enthaltenden Schadstoffe sind auf ein Minimum zu reduzieren.

Fast alles Obst- und Gemüsesorten werden in langlebigen Kunststoffkisten angeliefert. Heutzutage werden Holzkisten kaum noch eingesetzt. Allerdings werden viele Produkte aus dem Ausland noch in Pappkisten gepackt. Die meisten Kisten stellen wir unseren Kunden als Transportmöglichkeit zur Verfügung. Zusammen mit den Kartonagen der "Regalware" wird der Rest vom Großhandel Rinklin abgenommen und an eine Wertstofffirma verkauft und dort zu 100 % recycelt. Dies gilt auch für die Verpackungsfolien. Diese haben in den letzten Jahren immens zugenommen und übersteigen bei weitem den Plastikeinsatz, den wir im Geschäft in Form von Tüten und Folien weitergeben.    

Zum Transport bieten wir unseren Kunden alle Verpackungsarten an. Leichte und schwerere Tüten & Shopper aus Kunststoff und Papier, auch mehrfach verwendbare Obstnetze und Pappkisten. An der Antipastitheke haben wir ein Pfandsystem mit Weckgläsern etablieren können. Am liebsten sehen wir es, wenn unsere Kunden ihre Einkaufskörbe mit Obst und Gemüse ohne Tüten füllen und ihre Mehrwegbehältnisse mitbringen. 


Leitfaden Serviceverpackungen   


Hintergrundinformationen zur Verpackungsdiskussion